Bücher von Egon Best

Geschichten beginnen oft dort, wo Gewissheiten brüchig werden.

Was, wenn eine alte Sage nicht nur überliefert wurde, sondern gelenkt? Was, wenn ein Verräter kein Dummkopf war, sondern der einzige Mensch, der verstand, welche Wahrheit eine Welt zerstören konnte?
Was, wenn Zukunft nicht durch Helden entsteht, sondern durch Entscheidungen, die niemand hätte treffen dürfen?

Meine Bücher bewegen sich zwischen Geschichte, Mythos, Science-Fiction, Gesellschaftsentwurf und spekulativem Denken. Sie stellen Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt — über Macht, Schuld, Wahrheit, Erinnerung, technische Entwicklung und die Möglichkeit, dass eine bessere Welt nicht durch große Versprechen entsteht, sondern durch das Vermeiden des Schlimmsten.

Ob in der Welt der Nibelungen, in einer nahen Zukunft am Rand gesellschaftlicher Umbrüche oder in fernen Gedankenräumen jenseits vertrauter Wirklichkeit: Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Nicht als Held. Nicht als reiner Täter. Sondern als widersprüchliches Wesen, das zwischen Angst, Hoffnung, Vernunft und Irrtum versucht, eine Spur zu hinterlassen.

Den Anfang macht Hagens Idee — ein historisch-mythologischer Roman über die Geburt einer Lüge, die zur Sage wurde.

Und er führt weiter zu Die Nibelungen-Lüge:

Was, wenn Hagen den Hort nie dem Rhein gab?